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Logo, Farben, Schrift: Die Grundlagen einer starken Marke

Eine Marke ist mehr als ein Logo. Welche Bausteine wirklich zählen, wie viele Farben und Schriften sinnvoll sind und warum ein kleiner Styleguide hilft.

Ob auf der Website, dem Briefpapier oder dem Firmenwagen: Menschen erkennen ein Unternehmen an wiederkehrenden Elementen. Je einheitlicher diese eingesetzt werden, desto schneller entsteht Vertrauen. Dafür braucht es kein dickes Markenhandbuch – aber ein paar Grundlagen, die sitzen.

Das Logo: in mehreren Varianten denken

Ein Logo muss nicht nur groß auf der Startseite gut aussehen, sondern auch winzig im Browser-Tab oder einfarbig auf einem Stempel. Sinnvoll sind deshalb mehrere Varianten:

  • Hauptlogo – meist horizontal, mit Bildmarke und Schriftzug
  • Bildmarke allein – für Favicon, Social-Media-Profil oder App-Symbol
  • Einfarbige Version – für dunkle Hintergründe, Gravuren oder Faxe
  • Vektordatei (SVG oder PDF) – damit das Logo in jeder Größe scharf bleibt

Farben: wenige, aber klar definiert

Eine Hauptfarbe, ein bis zwei Akzentfarben und ein paar neutrale Töne für Texte und Hintergründe reichen fast immer. Wichtig ist, sie genau festzulegen – als HEX-Wert für das Web, als CMYK für den Druck. So sieht das Blau auf der Website genauso aus wie auf dem Flyer.

Achte dabei auf ausreichenden Kontrast: Text in Hellgrau auf Weiß sieht elegant aus, ist aber für viele Menschen schwer lesbar. Für Barrierefreiheit gilt ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5 : 1 für normalen Text als Richtwert.

Schrift: höchstens zwei

Eine Schrift für Überschriften und eine für Fließtext – mehr braucht kaum ein Unternehmen. Oft genügt sogar eine einzige Schriftfamilie in verschiedenen Stärken. Zwei Dinge werden gern übersehen:

  • Lizenz: Nicht jede Schrift darf auf einer Website eingebunden werden. Prüfe, ob die Lizenz die Nutzung im Web erlaubt.
  • Einbindung: Schriften sollten lokal vom eigenen Server geladen werden. Werden sie direkt von Google Fonts abgerufen, gehen IP-Adressen deiner Besucher an Google – ein bekanntes Datenschutzproblem.

Der kleine Styleguide

Halte die Regeln auf ein bis zwei Seiten fest: Logo-Varianten mit Mindestgröße und Schutzraum, Farbwerte, Schriften mit Größen für Überschriften und Text, dazu ein paar Beispiele. Das hilft jedem, der etwas für dein Unternehmen gestaltet – vom Mitarbeiter bis zur Druckerei.

Konsequenz schlägt Perfektion

Die schönste Marke wirkt nicht, wenn sie mal so und mal so eingesetzt wird. Ein einfaches System, das überall gleich angewendet wird, ist wertvoller als ein aufwendiges Logo, das niemand richtig nutzt.

Du möchtest deine Marke schärfen oder neu aufstellen? Wir unterstützen dich vom Logo bis zum Styleguide – sprich uns an.

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